{"id":30820,"date":"2022-09-30T17:17:14","date_gmt":"2022-09-30T15:17:14","guid":{"rendered":"https:\/\/sw-osterfeine.de\/?p=30820"},"modified":"2022-09-30T17:17:29","modified_gmt":"2022-09-30T15:17:29","slug":"wja-kassiert-zwei-niederlagen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sw-osterfeine.de\/?p=30820","title":{"rendered":"WJA kassiert zwei Niederlagen"},"content":{"rendered":"\n<p>Nachdem wir mit einem Sieg in die Saison gestartet sind, empfingen wir am Samstag, den 17.09. die Mannschaft der HSG Altes Amt Friesoythe zum ersten Heimspiel der Saison 22\/23 und in der darauffolgenden Woche ging es nach Lemf\u00f6rde.<\/p>\n<p>Das Spiel gegen Friesoythe gestaltete sich von Beginn an ausgeglichen. Wir konnten immer wieder das eine oder andere Tor vorlegen (6:4, 12:10, 16:14), doch die Gegnerinnen lie\u00dfen sich nicht absch\u00fctteln. Eine Manndeckung gegen Inga er\u00f6ffnete uns im Angriff viele L\u00fccken, die Greta, Antonia und Neele nutzten und wir so zu einfachen Toren kamen. Zudem stimmte das Tempospiel und wir konnten \u00fcber die erste und zweite Welle zum Torabschluss kommen. Lediglich in der Abwehr fehlte uns etwas die Konsequenz. Wir packten nicht vern\u00fcnftig zu und waren oft nicht schnell genug auf den Beinen, wodurch Friesoythe ebenso leichte Tore erzielen konnte. Marieke im Tor verhinderte schlimmeres. In der 27. Minute konnte Friesoythe erstmals auf 17:17 ausgleichen, bis zur 30. Minute konnten wir uns allerdings nochmal einen kleinen Vorsprung von 19:18 erarbeiten. 37 Tore in einer Halbzeit \u2013 man kann jetzt mutma\u00dfen, ob es am guten Angriff oder einer ausbauf\u00e4higen Abwehrleistung beider Mannschaften lag.. In diesem Fall spielten beide Aspekte mit rein.<!--more--><\/p>\n<p>Die zweite Halbzeit gestaltete sich genau wie die erste sehr ausgeglichen. Wir hatten immer wieder die Nase vorn, doch Friesoythe glich wieder aus. Nachdem die Gegnerinnen in der 49. Minute das 27:27 erzielten, gingen sie in der 50. Minute erstmals in F\u00fchrung und drehten das Spiel. Wir waren in der Abwehr zu unkonzentriert und im Angriff wurden wir nerv\u00f6s. Zahlreiche Fehlp\u00e4sse, \u00fcberhastete Abschl\u00fcsse und technische Fehler f\u00fchrten dazu, dass wir die F\u00fchrung aus der Hand gaben und nicht mehr zur\u00fcckerobern konnten. In der 55. Minute waren wir nochmal mit 29:30 dran, danach erzielten die Friesoytherinnen jedoch nochmal zwei Tore und besiegelten unsere Niederlage. Am Ende stand eine 31:33-Niederlage auf der Anzeigetafel. Insgesamt kann man dem Spiel aber nicht nur schlechtes abgewinnen \u2013 ganz im Gegenteil. 31 erzielte Tore sprechen f\u00fcr sich \u2013 wir haben ein hohes Tempo vorgelegt und konnten viele sch\u00f6ne Akzente im Angriff setzen. 33 Tore kassiert ist nat\u00fcrlich zu viel und wir werden an einigen Stellschrauben in der Abwehr arbeiten m\u00fcssen, aber da hatten wir noch keine Ahnung, was uns in der folgenden Woche erwartet&#8230;<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Am darauffolgenden Wochenende ging es dann mit dem n\u00e4chsten Ausw\u00e4rtsspiel weiter. Uns empfingen die Spielerinnen des TuS Lemf\u00f6rde zum \u201eD\u00fcmmer-Derby\u201c. Ein paar Spielerinnen der gegnerischen Mannschaft waren uns noch aus der letzten Saison bekannt, aber da auch einige neue Gesichter dabei waren, konnten wir im Vorfeld noch nicht einsch\u00e4tzen, wie stark die Mannschaft sein wird. Und sie erwischten uns am Samstag leider auf einem v\u00f6llig falschen Fu\u00df.<\/p>\n<p>In der ersten Halbzeit zeigten uns die Lemf\u00f6rderinnen von Anfang an, wo der Hase langl\u00e4uft \u2013 bereits in der 6. Minute stand es 6:2 gegen uns. Insbesondere Lemf\u00f6rdes R\u00fcckraumlinke hat uns das Leben schwergemacht. Sie konnte werfen wie sie wollte, ob im eins gegen eins oder beim Blocken \u2013 wir haben die Finger einfach nicht an den Ball bekommen. Nachdem sie in den ersten 10 Minuten bereits sieben Tore geworfen hatten, probierten wir es mit einer Manndeckung, aber auch das half nichts. Unsere Abwehr stand \u00fcberhaupt nicht. Wir haben nicht zugepackt und haben den Gegnerinnen beim Handballspielen zugeschaut. Da kann man leider auch nichts Positives zu sagen, denn an dem Tag sind scheinbar alle mit dem falschen Fu\u00df aufgestanden und nichts klappte so, wie wir das gerne wollten. Aber nicht nur in der Abwehr, auch im Angriff fehlten Ideen, der Wille Verantwortung zu \u00fcbernehmen und die Durchschlagskraft. So nahm das Unheil seinen Lauf und wir lagen zur Pause bereits mit 25:12 hinten.<\/p>\n<p>Ergebniskosmetik hie\u00df dann die Aufgabe f\u00fcr Halbzeit zwei. Immerhin im Angriff konnten wir ein wenig von dem zeigen, was wir k\u00f6nnen. So konnten wir am Ende immerhin 29 Tore erzielen und wir konnten auf einigen Positionen Neues ausprobieren. Aber auch, wenn sich 29 Tore nicht wenig anh\u00f6ren, die Zahl der kassierten Tore ist selbst im Handball au\u00dfergew\u00f6hnlich. 53 Mal netzten die Gegnerinnen ein. Das ist fast ein Gegentor pro Minute! Das gesamte Spiel \u00fcber haben wir in der Abwehr \u00fcberhaupt keinen Zugriff gefunden und die K\u00f6pfe gingen viel zu schnell nach unten. Ganz nach dem Motto TEAM-Arbeit \u2013 toll ein anderer macht\u2019s \u2013 wurde in der Abwehr (nicht) zugepackt. Keine Hilfe, keine Konsequenz und viel zu statisch. Wenn man bedenkt, dass wir in den letzten Jahren immer eine der besten Abwehrleistungen der Liga hatten, war das am Samstag ein ganz sch\u00f6n harter Schlag. Da blieben auch uns als Trainerinnen die Ideen aus und am Ende waren wir einfach froh, als die 60 Minuten um waren.<\/p>\n<p>Wo das Problem an dem Tag lag ist also wohl ziemlich offensichtlich. Daran werden wir nun arbeiten, damit wir nicht nochmal eine solche Klatsche bekommen. Daf\u00fcr m\u00fcssen wir auch erst einmal an der Einstellung arbeiten, denn manchmal hatte man fast das Gef\u00fchl, dass bei den Spielerinnen \u201eich hab keinen Bock mehr\u201c auf der Stirn stand \u2013 was man durchaus verstehen kann, aber ein Spiel dauert eben 60 Minuten, auch wenn man gerade verliert. Da hilft es nichts, sich h\u00e4ngen zu lassen, denn das macht es nicht besser.<\/p>\n<p>Wir haben nun Zeit, die Niederlage zu verarbeiten und einen dicken Haken daran zu machen. Wir konzentrieren uns nun auf das n\u00e4chste Spiel, in dem wir gerne wieder die gewohnte Leistung zeigen m\u00f6chten. Wir w\u00fcrden uns nat\u00fcrlich weiterhin sehr \u00fcber eure Unterst\u00fctzung freuen. <\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem wir mit einem Sieg in die Saison gestartet sind, empfingen wir am Samstag, den 17.09. die Mannschaft der HSG Altes Amt Friesoythe zum ersten Heimspiel der Saison 22\/23 und in der darauffolgenden Woche ging es nach Lemf\u00f6rde. Das Spiel gegen Friesoythe gestaltete sich von Beginn an ausgeglichen. 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