SFN Vechta II – SWO II
Nach dem 5:2 Auswärtssieg in Visbek mussten wir personell geschwächt beim SFN Vechta II ran. Damit wir weiterhin oben dran bleiben, war ein Sieg enorm wichtig. Mit drei Siegen und einer Niederlage in den letzten vier Spielen wies Vechta eine ordentliche Bilanz auf und konnte sich auf den 5. Platz vorarbeiten. Uns erwartete also ein schwieriges Spiel.
Wir erwischten einen sehr schlechten Start. Nach vorne gelang uns so gut wie gar nichts und bereits nach der ersten viertel Stunde konnte sich Vechta die ersten guten Torchancen erarbeiten. Doch Marco Otte, der unseren verhinderten Keeper, Felix Gravemeyer vertrat, hielt uns mit starken Paraden im Spiel. Über seine schnellen Flügelstürmer machte Vechta weiter mächtig Druck. Wir versuchten mit allen möglichen Mitteln gegenzuhalten und retteten uns mit einem 0:0 in die Pause.
Uns war klar, wir mussten diese 1. Halbzeit abhaken und in der zweiten Halbzeit anfangen wieder richtig Fußball zu spielen. So schafften wir es nach der Pause mehr Stabilität in unsere Abwehrreihe zu bringen, wodurch wir die gegnerischen Stürmer besser im Griff hatten. Im Spiel nach vorne erarbeiteten wir uns unsere ersten Torabschlüsse, konnten aber kein Tor erzielen. 20 Minuten vor Schluss wurde Felix Riesenbeck eingewechselt, was unser Spiel nach vorne deutlich belebte und so kamen wir zu deutlich besseren Torchancen als zuvor. So war es Steffen Breitenstein, der nach einem langen Ball in den gegnerischen 16er stürmte, jedoch den nachgeeilten Andreas Hölzl übersah, stattdessen selbst zum Tor abschloss und das Tor verfehlte. Wir merkten, dass ein Sieg möglich ist und spielten mutig nach vorne weiter. Kurz vor Schluss war es Felix Riesenbeck, der den Ball vor dem heraus eilenden gegnerischen Torhüter behaupten konnte und den Ball quer auf Giuliano Pagano legte, der den Ball aus der Drehung am Torwart vorbei in Richtung Tor schoss. Im letzten Moment kam der Abwehrspieler von Vechta mit der Fußspitze an den Ball und verwehrte uns damit das 1:0. Es blieb beim 0:0 und wir mussten einen Rückschlag im Aufstiegskampf hinnehmen, da unsere direkten Konkurrenten siegten.
Für den Sieg fehlte uns das nötige Quäntchen Glück und so heißt es für die kommenden Spiele unbedingt zu punkten sowie auf einen Ausrutscher von Einen oder Rechterfeld zu hoffen, damit wir weiterhin vom Aufstieg träumen können.
Bis dann,
die Zweite!


