SW Osterfeine – BW Lohne III 3:2
Durch ein paar verschenkte Punkte in den ersten Spielen und die unglückliche Niederlage unter der Woche gegen SFN Vechta startete wenige Tage später gegen BW Lohne III unsere „Must-Win-Serie“. Drei Spiele in Folge gegen Teams, die unter uns stehen und die bei perfekter Punkteausbeute voraussichtlich ausreichen werden, um den Aufstieg zu sichern.
Unser Gegner hatte bis hierhin nur wenige Punkte errungen, jedoch nahezu alle Spiele knapp gestalten können. Entsprechend aufmerksam wollten wir in diese Partie auf dem heimischen Platz gehen.
Mit dem Anpfiff zeigte sich jedoch ein gänzlich anderes Bild. Wir wirkten müde und völlig lethargisch im Spiel gegen den Ball und unserem Offensivspiel fehlte die Struktur, um aus unserem Ballbesitz etwas Zählbares zu generieren. Wir zeigten ein völlig anderes Gesicht, als noch gegen SFN Vechta und holten die Gäste damit ins Spiel.
Bezeichnend dafür war die 14. Spielminute. Ein Lohner Spieler dribbelte im Mittelfeld los, ließ fünf Spieler stehen, wie Trainingshütchen (wobei im Training zumindest hin und wieder einmal der Ball am Hütchen hängen bleibt) und erzeugte damit Chaos in unserem Strafraum. In diesem Chaos fiel der Ball dem Stürmer vor die Füße und dieser hatte keine Mühe damit die Kugel im Netz zur Führung unterzubringen.
Und auch danach änderte sich an unserem Spiel kaum etwas. Nach vorne ideenlos und nach hinten ohne Intensität. Die Quittung gab es in der 32. Minute, als wir uns erneut im Mittelfeldzentrum leicht überspielen ließen und der Ball im Zweikampf auf letzter Linie durchflipperte. Dadurch tauchte der Stürmer frei vor unserem Tor auf und versenkte zum 0:2 Pausenstand.
Eine erste Halbzeit zum vergessen war mit unseren spielerischen Fähigkeiten nicht zu erklären. Dieser Rückstand war ein Resultat unserer Einstellung und unserer Einsatzbereitschaft.
Den Beweis dieser These traten wir im zweiten Durchgang an. Auf einmal waren wir wach und setzten unseren Gegner unter Druck. Die daraus folgenden hohen Ballgewinne nutzten wir, um schnell umzuschalten und zielstrebig Richtung Tor zu kommen. Wir rissen das Spiel an uns.
Die Belohnung für diesen Einsatz ließ nicht lange auf sich warten. Acht Minuten nach Wiederanpfiff setzten sich Ismail, Anton und Paul stark auf der rechten Offensivseite durch, letzterer legte sich den Ball in den Strafraum vor, ließ einen Gegenspieler ins Leere grätschen und spielte quer an den zweiten Pfosten, wo Hakim zum 1:2 Anschlusstreffer abstaubte. Mehr…
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