Ski-Freizeit 2026
In der vergangenen Woche begab sich unsere Ski-Abteilung wieder auf die große Reise und weilte von Samstag bis Samstag im österreichischen Ski-Gebiet Oetz/Kühtai.
Seit 2016 organisiert die Ski-Freizeit regelmäßige Reisen und feierte in diesem Jahr somit ihr 10-jähriges Bestehen. In diesen 10 Jahren haben viele OSVer in Oetz/Kühtai das Ski-Fahren erlernt bzw. perfektioniert. Für die diesjährige Fahrt gab es einen Wechsel im Organisations-Team. Die bisherigen Planer Christof Macke, Burkhard Kuhlmann und Andre Böckmann gaben die Verantwortung an Dorothe „Doti“ Hillmann und Dominik Drahmann weiter. An dieser Stelle darf ein riesiges DANKESCHÖN, gepaart mit einer gehörigen Portion RESPEKT UND ANERKENNUNG an Doti und Dominik ausgesprochen werden. Es gehören definitiv sehr viel Arbeit, Mut, Motivation und starke Nerven dazu, wenn eine Ski-Freizeit für über 100 Teilnehmer geplant werden möchte. Sicherlich war es für die beiden dann auch erleichternd zu beobachten, dass alles hervorragend geklappt hat und alle Teilnehmer eine tolle Ski-Woche hatten.
Insgesamt nahmen 105 Personen an der Reise teil. Die beiden jüngsten OSVer waren gerade einmal 1 Jahr alt und der „Ski-Ältesten-Rat“ bewegte sich zwischen 50 und 60 Jahren. Eine sehr homogene Truppe, die sehr gut zusammen harmonierte!
In Sachen „Unterkunft“ wurden keine Experimente eingegangen und es wurde wieder der bewährte Jägerhof in Oetz reserviert. Jägerhof-Junior-Chefin Nicole erklärte, dass ihr Hotel mittlerweile zur „österreichischen Botschaft“ des Osterfeiner Sportvereins erklärt werden könnte. Um diese These zu untermauern, schmückt eine 100-Jahr-OSV-Chronik nun die Hotel-eigene Bibliothek und die nächste OSV-Reservierung wurde bereits vereinbart.
Die Woche begann jedoch mit einem kleinen Schreck-Moment für die Reise-Truppe. Gleich am zweiten Abend wurde das gemütliche Beisammensein durch den Hotel-Feuer-Melder unterbrochen. Die aufkommende Aufruhr wurde durch zwei heraneilende Feuerwehr-Autos verstärkt. Es konnte jedoch sehr schnell Entwarnung gegeben werden, da es sich lediglich um ausgetretene Sauna-Dämpfe handelte, die einen Feuer-Melder auslösten. Da der Österreich-Tatort an diesem Sonntag-Abend für die freiwillige Feuerwehr Oetz ausfallen musste, gab es als Trost und zugleich als Anerkennung für das schnelle Eintreffen ein Kalt-Getränk von der OSV-Ski-Gruppe für die Feuerwehrmänner.
Die OSV-Truppe durfte in der Urlaubswoche auch drei Geburtstage feiern. Am Anreise-Tag hatte Jan-Josef „Jani“ Stärk Geburtstag. Nur sehr selten sah man Jani in den kommenden Tagen ohne das Geschenk seiner Eltern, ein Trikot vom FC Liverpool. Im Laufe der Woche folgten Stephan „Striker“ Stärk und Markus „Markuse“ Kramer. Alle Drei nahmen dankend Glückwünsche (und schiefe Gesänge) von der Gruppe entgegen. Striker zeigte sich an der Theke des Jägerhofes erkenntlich und zauberte durch den umsatzstärkeren Abend dem sonst eher emotionslosen Senior-Chef Klaus Jäger ein leichtes Lächeln ins Gesicht. Markuse reservierte eine „Happy Hour“ in Lothars Kellerbar für die Truppe. Diese Abende verdeutlichten den starken Zusammenhalt einer tollen Reise-Gruppe, in der Jung und Alt zusammen schöne Stunden erlebten. Gerade in Lothars Kellerbar wurde das gesamte OSV-Liedgut preisgegeben und sorgte für große Unterhaltung in der Truppe und bei externen Bar-Gästen.
Der Ski-Sport konnte bei größtenteils Traum-Wetter ausgeübt werden. Es war eine große Freude zu beobachten, wie schnell die Kinder die Ski-Bretter verinnerlicht haben und täglich Fortschritte verzeichnen konnten. Aber nicht nur die kleinen Ski-Sportler sorgten für Bewunderung. So stand Ludger Stöppelmann zum Beispiel mit Ende 50 zum ersten Mal auf Skiern und dachte nach dem ersten Tag, dass dies wohl nicht sein Sport werden wird. Am Ende der Woche meisterte er -flankiert von den OSV-Ski-Legenden Christof Macke, Stephan Böckerstette und Tom Dalinghaus- die ambitionierte Talabfahrt „Ochsengarten“. Neben tollen persönlichen Erfolgserlebnissen musste die Truppe jedoch auch eine Verletzung hinnehmen. Marion Kuhlmann fiel unglücklich auf die Schulter und der Arzt verordnete ihr daraufhin eine strikte Schonung. An dieser Stelle „eine gute und schnelle Besserung“ an Marion!
Neben dem Ski-Sport wurde alternativ das Wandern betrieben. Dem Wander-Team gehörten Andrea Kramer, Anja Kreinest, Bernd Escher und Jörg Lange an. Das Wander-Team war morgens zumeist als letztes auf der Piste, aber als erstes auf den Alm-Hütten anzutreffen. In dieser Gruppe brachte jeder seine persönliche Stärke ein. Andrea und Anja als Team-Kapitäninnen mit Spikes unter den Schuhen, die sie vermutlich in einem Waffen-Fachgeschäft erworben haben, Jörg als Versuchskaninchen für ambitionierte Wander-Strecken und Bernd als Stimmungsmacher mit einem feinen Gefühl für nostalgisches Liedgut!
Als Fazit lässt sich festhalten, dass die Ski-Freizeit 2026 wieder ein tolles Erlebnis für Jung und Alt gewesen ist. Der Zusammenhalt und das Gemeinschaftsgefühl einer homogenen und symphatischen Truppe war eine große Freude! Kinder, Jugendliche und Erwachsene harmonierten wunderbar zusammen und haben den OSV wieder einmal hervorragend international vertreten! Und wenn dann noch miterlebt werden durfte, dass ein junger Teilnehmer mit Inklusionsbedarf nach drei Übungs-Tagen einige Pisten-Meter ohne Hilfe auf Skiern zurücklegen konnte und daraufhin sagte „Ich könnte vor Glück weinen!“, dann sollte es ein eindeutiger Beleg dafür sein, dass die Ski-Freizeit im OSV zurecht etabliert ist und dass die tolle Geschichte der Ski-Freizeit unbedingt fortgeführt werden sollte!!
Kurze Anmerkung: Bei der diesjährigen Ski-Freizeit waren mit Jessica Hölzl, Jörg Lange, Dawid Wadulla und Christian Harpenau gleich vier OSV-Vorstandsmitglieder mit am Start. Die Beobachtungen und Bewertungen der Vier lauteten ziemlich identisch: Die Ski-Freizeit hat eine überzeugende Bewerbung für die „Mannschaft des Jahres 2026“ im OSV abgegeben!! :-)













































































































