Hallo Sportfans !
Hier mal eine Story über den Handballtraineralltag im unteren Leistungsbereich ( Regionsoberliga / Regionsliga ) vom lizensierten Coach Andreas K.
Montag, Dienstag, Mittwoch , Freitag …, kaum ein Tag vergeht ohne Handball , „tüsgendüe „genieße ich auch mal die “ handballfreie Zeit “ mit Tochter, Sohn , Freunde , Kurztrips und, und ..
Zunächst einmal meine Teamphilosophie : Meine Empfindungen und Gedanken sind abhängig von den Charakteren und Qualitäten der Spieler ( innen ) . Wenn die Spieler ( innen ) nicht zu meinen grundsätzlichen Ideen passen , verändere ich meine Spielidee . Ich muß Vertrauen zu ihnen aufbauen , um sie zu verstehen , damit ich erleben kann ob die Spieler ( innen ) von dem Konzept / Idee überzeugt sind und sich damit engagieren können . Es ist völlig ausgeschlossen das ich zu meinem Vorteil Personen sportlich manipuliere um irgendetwas zu erreichen . Ich bin ein “ loyaler , kooperativer Freidenker , nicht perfekt , liebe meine Kinder und den Handballsport “ . Im Vordergrund meiner Tätigkeit steht der Verein , das Team und die Spieler ( innen ) . Aufgewachsen bin ich mit der “ Baby – Boomer – Generation „, habe Glück , bislang über 26oo Trainingseinheiten und mehr als 8oo Spiele ( Punkt -, Pokal , Test ) erlebt und bin dabei immer bereit mich “ irgendwie weiterzuentwickeln solange es der große Zampano es möchte , ich gebraucht werde , gesund bleibe und Spaß dran habe . “ Ist das Team dann erfolgreich stehen oft die Spieler ( innen ) , der Trainer im Mittelpunkt . Läuft es dagegen nicht optimal , ist der Trainer mal der Sündenbock . Auch damit lerne ich positiv umzugehen . Im Handballalltag ist die Sporthalle mein zweites Zuhause .
Für mich ist eine achtsame Vorbereitung das A und O für die ehrenamtlichen Aufgaben eines Trainers , da hänge ich im Wohnzimmer ab schlürfe coole und warme Drinks und entwickele Trainingspläne, mache Nachbereitungen , Spielvorbereitungen und, und, und.. . Zwischendurch wird man noch mit einer Ladung von plötzlichen , unvorhergesehenen Anforderungen als Coach , Seelenklempner , Kontaktperson , Konfliktlöser ( ?! ), etc. getestet ! Es gibt dann öfter mal eine ruhelose Suche nach Lösungen und Kompromissen damit der Handball rund läuft . Auf unserer Leistungsebene ist es eine “ Herculesaufgabe “ ein Leistungs und Spaßorientiertes Handballtraining zu praktizieren . Um irgendetwas sinnvoll voranzutreiben gibt es zwei Trainingseinheiten mit zwei Teams gemeinsam in einer Halle . Das hat viele Sonnenseiten ( z B Erarbeiten von Spielkonzeptionen für zwei Teams , mit vielen Spielerinnen mehr Kontakte , Zusammengehörigkeitsgefühl stärken , … ) und auch einige Schattenseiten ( z B immer kann man nicht alle “ erreichen “ , großes Leistungsgefälle …. ) . Mal haste eine große Trainingsgruppe , mal ne kleine Gruppe , dann mal keinen Torwart. Gründe dafür gibt `s reichlich im unteren Leistungsbereich ( verletzt, Studium , krank, kurzfristiger Mini-Job-Einsatz , Schwangerschaft , familiäre Angelegenheiten , Urlaub etc…. ) . Andreas ist sehr dankbar über die mühevolle Unterstützung vom Vereins – und Abteilungsvorstand , Funktionären ( Bubbel , Kerstin , Petra, Iris , Franz , um nur einige zu
nennen. Ganz besonders freue ich mich über die fleißige , tatkräftige Mitarbeit von Teammanagerin Kerstin Lehmkuhl ( in Sachen Organisation , Planung , Checklisten …) und über die “ silbernen Worte “ vom verlängerten Arm auf dem Spielfeld ( Spielführerin ) Ulrike Wielenberg mit ihrem positiven , sportlichen Einfluß im Trainings – und Wettkampfbetrieb . Ganz wichtig ist auch die unkomplizierte Zusammenarbeit mit Heidi , Fabian und der WJA die uns bei Bedarf immer zur Seite stehen , dafür ein großes Dankeschön . Nun schließe ich den Text
Danke für eure Aufmerksamkeit , mit sportlichem Gruß Andreas