1.Damen: Spielbericht
Ein harter Kampf wird am Ende nicht belohnt
Am Samstagabend empfingen wir in heimischer Halle die Damen des ASC Itterbeck. Die Gegnerinnen gingen mit 2:6 Punkten in das Spiel und konnten bisher nur gegen TV Cloppenburg gewinnen. So sah es von der Tabelle her so aus, als seien wir in der Favoritenrolle, aber frühere Spiele zeigen, dass wir uns gegen Itterbeck immer sehr schwer getan haben. Unser Plan war es, dass wir an die bisherige Leistung anknüpfen und uns so wieder zwei Punkte erkämpfen wollten.
Dass es das erwartet schwere Spiel wird zeigte sich von der ersten Minute an. In der Abwehr agierten wir zu langsam und so konnten unsere Gegner besonders über den Kreis schnell einige Tore erzielen. Dagegen fanden wir im Angriff nicht die passenden Lösungen und hatten das Wurfglück auch nicht auf unserer Seite. Nach dem 1:1 zog Itterbeck erstmals auf 3:1 weg. Bis zum 4:4 konnten wir uns wieder herankämpfen und es gestaltete sich bis zum 7:7 ein Spiel auf Augenhöhe. Danach fanden die Itterbeckerinnen immer wieder die Lücken in unserer Abwehr und wir haben die starken Kreisläuferinnen nicht in den Griff gekriegt, wodurch sie leichte Tore erzielen konnten. Nach dieser kurzen Schwächephase fingen wir uns wieder für ein paar Minuten, konnten uns wieder auf 10:11 herankämpfen, aber wir fanden nie so weit in die Spur, diese Leistung zu halten und das Spiel zu drehen. Bis zum Halbzeitpfiff konnten die Gegnerinnen den Spielstand auf 13:16 erhöhen. Unser Problem in Halbzeit eins war nicht nur die Abwehr, wir haben uns auch zu sehr über einige Entscheidungen der Schiedsrichter aufgeregt, was sich enorm auf unser Zusammenspiel ausgewirkt hat. Das mussten wir für die nächste Hälfte unbedingt abstellen.
Für die zweite Halbzeit haben wir uns vorgenommen weiter zu kämpfen und die Absprache in der Abwehr zu verbessern. Dass wir immer wieder herankamen und die passenden Lösungen gefunden haben zeigte, dass die kämpferische Einstellung schon mal stimmte. Außerdem wollten wir uns von den Schiedsrichterentscheidungen nicht weiter beeinflussen lassen, unser Spiel spielen und bessere Lösungen in der Abwehr gegen die Kreisläuferinnen finden. Dies setzten wir in der zweiten Halbzeit auch gut um und bis zur 38. Minute konnten wir mit 18:18 ausgleichen und danach sogar erstmals im ganzen Spiel mit 19:18 und 20:19 kurzzeitig in Führung gehen. Grundlage dafür war die deutlich besser stehende Abwehr und eine starke Franzi im Tor als Rückhalt. So konnten wir einige Tempogegenstöße laufen und leichte Tore erzielen. Leider hielt diese gute Phase nicht lange an und es war wieder das Kreisläuferspiel, was uns aus dem Konzept brachte. Immer wieder ließen wir uns rauslocken, was den Platz für die Kreisläufer darbot und diese dadurch immer wieder frei zum Wurf kamen, sodass die Gegnerinnen wieder mit zwei Toren in Führung gingen. Abschütteln ließen wir uns aber trotzdem nicht und es entwickelte sich ein wahrer Krimi. Die letzten zehn Minuten ging Itterbeck immer wieder mit einem Tor in Führung, aber wir glichen jedes Mal aus. In der 57. Minute stand es 27:27 und für die letzten 3 Minuten war es eine reine Abwehrschlacht. Als wir 45 Sekunden vor Schluss noch eine Auszeit nahmen und im Angriff waren, hatten wir alles in der Hand. Leider verdaddelten wir vorne den Ball und so konnte Itterbeck nochmal einen Tempogegenstoß laufen und bei Minute 59:44 auf 28:27 in Führung gehen. 16 Sekunden hatten wir noch Zeit, um einen letzten Angriff zu spielen und auszugleichen, aber wir fanden nicht die passende Lösung, sodass unser letzter Torwurf von der Torhüterin gehalten wurde und wir uns mit einem Tor geschlagen geben mussten.
Ein harter Kampf unsererseits wurde leider nicht belohnt, aber auch solche Spiele gibt es. Nun heißt es für uns, das Spiel abzuhaken und uns auf das nächste zu konzentrieren. Nächstes Wochenende (27.11.21) spielen wir in Nordhorn gegen die SpVgg Brandlecht-Hestrup und bis dahin arbeiten wir weiter an uns, um eine Chance auf die nächsten zwei Punkte zu haben, denn nächsten Samstag werden wir alles dafür geben, diese mit nach Hause zu bringen.
Bis dahin
Die 1. Damen
Tore: Julia (8/5), Hannah (6), Hanna (4), Lisa, Lulu (je 3), Steffi, Franzi, Mareen (je 1).

