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Kreispokalendspiel der A-Jugend SW Osterfeine gegen SFN Vechta 2:4

23. Juni 2026

Vor der Berichterstattung zum Kreispokalendspiel der A-Jugend von Schwarz-Weiß möchten wir den Jungs der C-Jugend und der B-Jugend, sowie deren Trainergespanne zu den an den beiden Vortagen erreichten Kreispokalsiegen in Steinfeld und in Vechta herzlich gratulieren. Das habt ihr super gemacht!

Am Freitagabend war es nun an der A-Jugend ihr Pokalendspiel gegen die Mannschaft von SFN Vechta zu bestreiten. Die Mannschaft aus der Kreisstadt war bereits in der Herbstserie der Kreisliga unser Gegner und setzte sich dort in 8 Spielen bei 58 erzielten Toren ungeschlagen durch. Was folgte war die ungeschlagene Relegation gegen Mannschaften aus den Kreisen Oldenburg-Land/Delmenhorst und Cloppenburg, was für Vechta den Aufstieg in die Bezirksliga bedeutete. Für uns gab es mit zwei klaren Niederlagen, die auch aus unserem Verletzungspech in der Hinserie rührten, gegen Vechta nichts zu holen. Dennoch konnten wir uns für die OM-Liga und somit für die Aufstiegsrunde zur Bezirksliga qualifizieren. 

In der Bezirksliga konnte sich Vechta, auch bedingt durch stetige Neuzugänge von Spielern aus der Umgebung, erneut durchsetzen und steht somit als Meister der Bezirksliga V und als Aufsteiger in die Landesliga fest. Allein in der Bezirksliga setzte unser Gegner 30!!! verschiedene Spieler ein. Da konnte man sich ausmalen auf welch starken Gegner wir im Endspiel treffen würden.

Durch den kurzfristigen, krankheitsbedingten Ausfall von Clemens Lapke auf der linken Aussenseite und eines privaten Termins von Stürmer Hubertus Meyer mussten leider wir auf zwei Spieler verzichten. Hinzu kam auch, dass Chef-Coach Jan-Bernd Pohlschneider beim Endspiel aus privaten Gründen nicht dabei sein konnte und uns von Göttingen aus beide Daumen drückte. Das Coaching wurde daher durch Henning und Joogi übernommen.

Zum Spiel – 1. Halbzeit

Bei Temperaturen von über 30 Grad Celsius und vor einer Kulisse von etwa 200 Zuschauern ging es mit leichter Verspätung los und beide Mannschaften waren zunächst auf Sicherheit bedacht. Vechta drückte zunächst nicht so stark nach vorne wie wir es erwartet hatten, um schon in den ersten 15 Minuten eine Art Vorentscheidung zu erzwingen. Und so kam es, dass wir ganz gut ins Spiel fanden. Insbesondere über die rechte und linke Abwehrseite schien der Gast aus Vechta heute anfällig für Chancen unsererseits zu sein.

In der 9. Spielminute kamen wir so zum ersten Mal gefährlich vor das Tor unseres Gegners als Arne Jacob mit einem langen Ball über rechts auf die Reise geschickt wurde. Dieser zog den Ball scharf flach vor das Gehäuse. Der Ball wurde vor dem herannahenden Arne Stärk durch einen Verteidiger knapp über das eigene Tor zur Ecke gelenkt.

Danach tat sich zunächst auf beiden Seiten nicht so viel. Chancen blieben zunächst aus. Es spielte sich viel im Mittelfeld ab. Die Mannschaft aus Vechta kam nun aber besser ins Spiel, verbuchte mehr Ballbesitz und hatte auch die besseren Spielanteile insbesondere im Spielaufbau. Klare Chancen blieben aber weiterhin auf beiden Seiten aus.

In der 22. Minute kommt unser Gast dann aus dem Nichts zur 1:0 Führung. Zuvor gab es ein unnötiges Foulspiel auf unserer linken Abwehrseite, mittig zwischen Grundlinie und Strafraumgrenze. Bei der nicht überaus scharfen Hereingabe reagierte der Vechtaer Torschützenkönig Luan Sylai am schnellsten, lief dem Ball früher entgegen als unsere Verteidiger und konnte den Ball aus kurzer Distanz in unserem Tor unterbringen. So hatten wir uns die kalte Dusche natürlich nicht gewünscht und es ging anschließend in die Trinkpause.

In der 30. Spielminute kamen wir dann zu unseren nächsten Chancen. Zunächst konnte sich Arne J. im Zweikampf stark gegen zwei Verteidiger über rechts durchsetzen, zog von der Grundlinie selbst zurück auf den 5-Meterraum und schloss mit links ab. Der Ball konnte noch gerade zur Ecke geklärt werden. Bei der anschließenden Ecke brachte David Piening den Ball schön auf den von hinten hereinlaufenden Arne J., welcher den Ball per Direktabnahme knapp rechts am Tor vorbeisetzte.

Unser Gast aus Vechta musste nun mehr tun, um nicht Gefahr zu laufen einen Treffer zu kassieren. In der 37. Spielminute kamen unsere Gäste dann das erste Mal gefährlich vor unser Tor. Zunächst konnte Katze im Tor einen scharfen Schuss von rechts aus kurzer Distanz hervorragend parieren. Der abprallende Ball landete dann vor den Füßen mehrerer Spieler, wobei wir hier zu langsam in der Klärung agierten und der Vechtaer Spieler den Ball an den rechten Pfosten setzte. Hier hatten wir in wenigen Sekunden zweimal das Glück, dass es beim 0:1 blieb. So gingen wir mit einem knappen Rückstand in die Pause.

In der Pause war unseren Spielern die kräftezehrende Partie deutlich anzumerken und wir nutzten die vollen 15 Minuten so gut es ging aus uns zu erholen und Flüssigkeit aufzunehmen. An unserer Taktik brauchten wir im Grunde nichts ändern. Wir waren weiterhin gut im Spiel und versuchten den Rückstand auszublenden.

  1. Halbzeit

In der 46. Spielminute kamen wir dann zu unserer nächsten Tormöglichkeit, als sich Jan-Bernd Putthoff über links gegen seinen Gegenspieler durchsetzte. Der anschließende scharfe Rückpass auf den von hinten auf den kurzen Pfosten einlaufenden Arne J. erfolgte einen Bruchteil zu spät, sodass dieser den Ball nicht mehr vollends auf das Tor bringen konnte.

Im Gegenzug dann die Ernüchterung. Der zur Halbzeit eingewechselte Ensa Hydara wurde aus dem Vechtaer Mittelfeld über rechts in den Lauf geschickt und passte einen scharfen Querpass auf den zweiten Pfosten. Dort konnte sich der einlaufende Zehner Luan Sylaj gegen Henrik Kohake durchsetzen und versenkte den Ball im langen Eck. So liefen wir nun einem 2-Tore Rückstand hinterher.

Aber wir ließen uns dadurch nicht völlig aus dem Konzept bringen, sondern versuchten weiter mutig nach vorne zu spielen. In der 52. und 53. Spielminute kamen wir zu weiteren guten Chancen, als zunächst Arne Stärk nach einem Laufduell in den Strafraum eindringen konnte und beim Abschluss am herauslaufenden Torhüter scheiterte, welcher den Ball zur Ecke abwehren konnte. Nur eine Minute später wurde erneut Arne Jacob zentral in den Lauf geschickt, dieser konnte den verspringenden Ball jedoch nicht mehr unter Kontrolle bringen.

Nachfolgend wurde das Spiel dann merklich aggressiver. Zunächst gab es Gelb für Ensa Hydara der im linken Mittelfeld mit gestrecktem Bein gegen Arne Stärk eingestiegen war und zurecht verwarnt wurde. Den anschließenden Freistoß in der 57. Spielminute zog Paul Kreinest aus über 30 Metern mit ordentlichem Zug aufs Tor und überraschte den völlig indisponierten Torhüter von SFN, der beim Abwehrversuch nicht gerade glücklich agierte und zuvor schon unsicher in der Vechtaer Mannschaft aufgetreten war. Der Anschluss zum 1:2 war geschafft und sollte uns neuen Auftrieb geben.

Aber nur vier Minuten später die erneute Ernüchterung. Nach eigenem Ballverlust vor dem Vechtaer Strafraum agierten wir zu langsam in der Rückwärtsbewegung. Vechta nutzte die entstandene Lücke im Mittelfeld und konnte den schnellen Ensa Hydara erneut über die rechte Seite auf die Reise schicken. Dieser überlief den nach aussen rückenden Maxi Böckmann und passte den Ball flach auf den kurzen Pfosten in Höhe des 5-Meterraums. Katze ging in dieser Situation nur halbherzig und mit den Füßen voraus in Richtung Ball. Der vor das Tor mitgelaufene Luca Imwalle nutzte die unsichere Abwehr von Katze und buchsierte das runde Leder über Katze hinweg ins kurze Eck zum 1:3. Ein absolut vermeidbarer Gegentreffer.

Wir versuchten dennoch weiter Akzente nach vorne zu setzen. In der 65. Spielminute gelang uns dann der erneute Anschlusstreffer durch Arne Jacob. Zuvor hatte Jan-Bernd Putthoff in der linken Strafraumhälfte seinen Gegenspieler gleich zweimal stark aussteigen lassen, war auf die Grundlinie bis an den 5-Meterraum gezogen, nahm den Kopf hoch und bediente den mittig vor dem Tor einlaufenden Arne, der den Ball flach einschoss. 2:3 und wir waren erneut dran.

Nun wurde die Partie auch zunehmend ruppiger, was insbesondere auch Arne Stärk zu spüren bekam, als dieser etwa 3 Meter vor der Aussenlinie den Ball erlief, diesen kontrollieren wollte, um gleich darauf in Richtung Strafraum zu ziehen. Dieses wurde durch einen rüden Stoß durch einen heranlaufenden Vechtaer Spieler unterbunden, sodass sich Arne mit starken Schmerzen im Rücken außerhalb des Spielfeldes wiederfand. Für dieses Foulspiel gab es lediglich die Gelbe Karte von Schiedsrichter der das Foul als eine „ballbezogene Aktion gegen den Ball“ wertete. Eine sehr fragwürdige und nicht nachvollziehbare Begründung.

Bei erneutem eigenen Ballverlust in der 70. Spielminute vor dem Vechtaer Strafraum reklamierten einige unserer Jungs nach einem Schussversuch auf ein nicht vorhandenes Handspiel eines Vechtaer Verteidigers. Danach ging es für Vechta erneut blitzschnell nach vorne. Ähnlich wie beim 1:3 wurde Ensa Hydara über rechts geschickt. Dieser zog mit dem Ball in den Strafraum und passte dieses Mal auf den in Richtung zweiten Pfosten einlaufenden Luan Sylaj. Der eher am Ball befindliche Henrik Kohake beabsichtigte den Ball in höchster Not zur Ecke zu klären und schießt hierbei unglücklich seinen Gegenspieler an. Von dessen Bein prallt der Ball zum 2:4 in den oberen linken Torwinkel unseres Gehäuses.

In der 75. Spielminute kam es dann zu einer weiteren unschönen Aktion, als wir den Ball hoch in den Vechtaer Strafraum spielten. Den hoch abspringenden Ball wollte der Vechtaer Torhüter in der Luft auffangen und wurde beim Absprung durch Arne Stärk mit den Händen im Rücken geschoben, sodass dieser am Ball vorbeisprang und Arne dem Ball nachlief. Das klare Foulspiel wurde vom Schiedsrichter sofort und zurecht unterbunden und eine Gelbe Karte wäre sicher angebracht gewesen. Obwohl die Situation abgepfiffen war, hatte der Vechtaer Keeper Adam Mahmoud seine Nerven offensichtlich nicht mehr im Griff, stürmte über mehrere Meter auf Arne Stärk zu und streckte diesen mit den Händen zu Boden. Neben dem Unverständnis seiner eigenen Mitspieler für dieses dumme Verhalten folgte der Platzverweis für den Vechtaer Torhüter. Dieser ließ dann auch noch beim Verlassen des Spielfeldes eine weitere Aktion gegen einen völlig unbeteiligten Zuschauer folgen, indem der Vechtaer den Zuschauer zu Seite stieß. All dieses genau vor den Augen des vom NFV-Kreis Vechta entsandten Ausschussmitglieds.

Vechta musste nun einen Wechsel vollziehen und brachte den zweiten Torhüter ins Spiel.

Auch nach dem Platzverweis blieb die Partie weiterhin unruhig. Ein zuvor an Arne Jacob begangenes, klares Foulspiel vor dem Vechtaer Strafraum wurde nicht geahndet. Der anschließende Vechtaer Konter wurde dann durch Paul Kreinest zwangsläufig per Foulspiel im Mittelfeld gestoppt, wodurch sich Paul ebenfalls eine Gelbe Karte einhandelte. Trotz der Überzahl in den letzten 15 Minuten des Spiels gelang es uns nicht mehr das Ergebnis zu verbessern. Die enorme und kräftezehrende Einsatzbereitschaft unserer Jungs, sowie die hohen Temperaturen hatten nun auch endgültig dafür gesorgt, dass wir kräftemäßig am Ende waren. Vechta kam in der 84. Spielminute nochmals über rechts zur letzten Chance des Spiels, die jedoch nicht im Tor untergebracht werden konnte. 

Letztlich mussten wir uns nach hartem Kampf dem effizient agierenden Landesligaaufsteiger mit 2:4, vielleicht mit einem Tor zu hoch, geschlagen geben. Unsere Mannschaft und wir als Trainer gratulieren den Jungs und dem Trainergespann von SFN Vechta zum Aufstieg in die Landesliga und zum Sieg in diesem umkämpften Kreispokalendspiel!

Für uns als Mannschaft können wir sagen, dass wir unser Ziel im Finale mehr als erreicht haben. Kein Gegner nimmt hier mal so einfach im Spaziergang was mit, ohne dafür richtig gekämpft zu haben. Die Einstellung, die Motivation und die Einsatzbereitschaft waren über mehr als 90 Minuten vorhanden und das zeigte auch die Reaktion der zahlreichen OSV-Fans auf dem Klünenberg, die uns in diesem Spiel klasse unterstützt haben. Dafür eine großes DANKESCHÖN!

Trotz der Finalniederlage dürfen wir uns, nach der durchwachsenden Herbstserie in 2025 mit vielen verletzungsbedingten Ausfällen, über eine tolle, herausragende und nicht selbstverständliche Serie in der OM-Liga freuen. Was wir erreichen können, wenn alle Jungs fit und verletzungsfrei sind, sollen einmal die nachfolgenden Fakten belegen:

Kreismeisterschaft, Bezirksligaaufstieg, Kreispokalfinalist

Wir haben durch den 2. Platz in der OM-Liga, als beste Kreisliga-A-Jugendmannschaft im Kreis Vechta nicht nur die Kreismeisterschaft errungen, sondern wir haben auch den direkten Aufstieg in die Bezirksliga für die kommende Saison 2026/2027 erreicht und somit dafür gesorgt, dass in Osterfeine in der kommenden Saison A-Jugend Bezirksligafussball zu sehen sein wird. Zudem erreichte die Mannschaft nach dem Pokalsieg im letzten Jahr auch in diesem Jahr das Kreispokalendspiel.

Fairplay-Preisträger der OM-Liga in Serie

Zudem sind wir nach der Saison 2024/2025 auch in der Saison 2025/2026 zum wiederholten Male die fairste Mannschaft in der OM-Liga, neben der quotengleichen Mannschaft der Spielgemeinschaft aus Lindern/Löningen/Vrees.

Bestes Torverhältnis der OM-Liga

Wir haben in der OM-Liga mit 44 Toren die meisten Treffer aller Mannschaften erzielt und bei 18 Gegentreffern die zweitwenigsten Tore kassiert. Mit einer Differenz von plus 26 Treffern stellen wir somit das Team mit dem besten Torverhältnis.

Zweit- und Viertbeste Torschützen der OM-Liga

Mit Arne Stärk stellt unsere Mannschaft den zweitbesten Torschützen der OM-Liga, der alleine 14 Treffer selbst erzielt und 10 Vorlagen zu SWO-Toren gegeben hat. Gefolgt wird Arne Stärk von Arne Jacob, der in der OM-Liga mit 7 Treffern viertbester Torschütze war. Zudem hat Arne 12 Vorlagen zu Osterfeiner Toren beigesteuert. Dicht dahinter positionieren sich Mattis Herfert und Jan-Bernd Putthoff mit jeweils 6 Treffern.

Meistgefoultester Spieler

Ein Wettbewerb den es so nicht gibt, aber objektiv wahrgenommen dürfte es sich bei Arne Stärk um den meistgefoultesten Spieler der OM-Liga handeln. Die Schnelligkeit und Zielstrebigkeit, sein Spielverständnis, sein vorausschauendes Erahnen, wo der Ball hingespielt wird, sorgen dafür, dass er von seinen Gegenspielern kaum zu verteidigen ist. Leider ist die Konsequenz daraus, dass seine Gegner mehrfach gegen Arne regelwidrig und kräftig zugelangt haben. Arne, man muss dir hohen Respekt und Anerkennung aussprechen, dass du dich da richtig durchgekämpft und die Zähne immer wieder zusammengebissen hast! Zum Glück hast du die Saison fast verletzungsfrei zu Ende spielen können.   

Allein diese Erfolge zeigen, dass wir in unserer Mannschaft sehr gute, talentierte und motivierte Spieler haben, die alles dafür geben das schwarz-weiße Trikot zu tragen. Nach dieser Saison wird der Großteil der Mannschaft in den Herrenbereich wechseln. Es beginnt ein neuer Fussballabschnitt für den wir Trainer euch alles Gute, verletzungsfreie Spiele und natürlich auch entsprechenden Erfolg wünschen.

 

Eure Trainer

Jan-Bernd, Henning, Max-Josef und Joogi

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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