A-Jugend Landesliga
Schon der Blick auf die Tabelle sagte aus, dass es für uns an diesem Samstag schwer werden sollte, etwas zählbares aus dem Spiel herauszuholen. Doch wir hatten auch etwas wieder gut zu machen. Denn das Spiel vom vergangenen Samstag gegen Mühlen war das schlechteste der Saison gewesen. Keine vernünftige Einstellung zum Spiel gepaart mit extremer Lustlosigkeit und scheiss-egal-Einstellung brachten gegen Mühlen das katastrophale Ergebnis von 26-13 zu Stande.
Das sollte nun anders werden. Trainerin Kerstin Lübbehusen forderte eine eindeutig bessere Einstellung zum Spiel, mehr Einsatz und Kampfgeist und den bekam sie auch zu sehen. Obwohl die Mannschaft von Beginn an ständig einem Rückstand hinterher laufen müsste, gab sie nicht auf! Bereits zur Halbzeit lag SWO mit 14-8 hinten. Gefühlt war es allerdings nicht so deutlich. „Ich habe gesehen, dass die Einstellung passte. Dann darf man ruhig verlieren. Nur den Kopf im den Sand stecken – das geht nicht.“ Letztendlich verlor man dann mit 24-14.
Es fehlt der Truppe an Kondition und auch im Tor-Abschluss ist die Mannschaft weit hinten dran. Aber die Abwehr hat auch heute wieder gut gearbeitet. Das zeigt auch der genauere Blick auf die Tabelle: nur vier Teams haben weniger Gegentore kassiert. Leider haben wir auch mit großem Abstand die wenigsten Tore geworfen. Ein großes Manko, an dem weiter gearbeitet werden muss. „Es gibt noch so viel zu tun! Vielleicht können wir die Winterpause dafür nutzen, einiges aufzuholen.“ Bis dahin müssen Kampfgeist und Einstellung für die Schadensbegrenzung ausreichen. „Mehr ist im Augenblick einfach nicht drin!“ fasst Kerstin Lübbehusen die derzeitige Situation zusammen.


