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Handball 2. Damen
WJA gewinnt einen Handballkrimi
Am Samstag haben wir das Spiel bei der bis dahin ungeschlagenen SG Teuto Handball knapp mit 22:21 gewonnen. Leider mussten wir das Spiel ohne Hannah Kalus bestreiten, die sich am Freitag beim Training einen Bänderriss zugezogen hat uns uns in den nächsten sechs Wochen fehlen wird. Zudem fehlte weiterhin die an Rückenproblemen laborierende Vanessa Lübbehusen. Also nicht unbedingte gute Vorzeichen für das Spiel, auf das wir uns aber sehr gut vorbereitet hatten. Gegen die vom Gastgeber praktizierte 5:1-Deckung hatten wir uns Auslösehandlungen erarbeitet und diese wurden auch umgesetzt. Nach 11 Minuten führten wir mit 5:2, mussten aber durch drei Tore der Haupttorschützin der SG Teuto, innerhalb weniger Minuten den Ausgleich hinnehmen (14. Minute). Bis zum Ende der Halbzeit konnte sich dann keine Mannschaft mehr wirklich absetzen und wir gingen mit einem Tor Rückstand in die Kabine (10:11). Die Halbzeit wurde genutzt, um die Probleme in der Abwehr zu besprechen und uns nochmals für die zweite Hälfte einzuschwören. Und so ging weiter knapp zu. Durch eine starke Phase von der 36. bis 39. Minuten konnten wir uns auf 16:13 absetzen, doch die Gastgeberinnen ließen sich nicht abschütteln. Durch unnötige Fang- und Abspielfehler brachten wir die SG Teuto wieder ins Spiel. In der 50. Minute glich diese zum 18:18 aus und ging in der Folgeminute sogar mit 19:18 in Führung. Durch Treffer von Melissa Meyer und Anna Wiehbrink konnten wir wieder in Führung gehen. Nach 56. Minuten stand es 20:20. Dann sorgte Julia Lampe mit zwei Treffern für die 22:20-Führung. Die Gastgeberinnen konnten noch auf 21:22 verkürzen, doch wir überstanden auch die letzten dreißig Sekunden. Der Jubel nach dem Sieg war dementsprechend groß.
Die Mannschaft hat in diesem Spiel die Marschroute sehr gut umgesetzt und vor allem in der Abwehr einen großen Kampf abgeliefert. Im Angriff wurden die Spielkonzeptionen sehr konsequent umgesetzt und führten zu wichtigen Toren.
Nach einer Pause von drei Wochen erwarten wir am 21.10.2017 den TuS Lemförde, einen alten Rivalen, zum Heimspiel in Osterfeine.
Tore: Julia Lampe (6/2), Jasmin Lorenz, Laura Berens (je 4), Elisa Stuntebeck, Antonia Robke, Melissa Meyer (je 2), Anna Wiehebrink (1)
Handball 1. Damen
Vermeidbare Niederlage! Fassungslose Gesichter bei der Niederlage gegen SFN Vechta II
Schade, da war mehr drin!! Mit einer ebenso ärgerlichen wie vermeidbaren Niederlage mussten wir am Freitag die Sporthalle West in Vechta verlassen. Ohne Frage, SFN hat in diesem Jahr eine starke Truppe am Start, die sicher ganz oben mitspielen wird. Das Ziel von Vechtas Handballmotor Kai Freese, Trainer der Drittligamannschaft, ist ein baldiger Aufstieg der Reservemannschaft in die Landesliga – und Vechta ist mit der aktuellen Besetzung auf einem guten Weg. Dennoch war die Niederlage für uns sehr unglücklich.
In der ersten Halbzeit entwickelte sich eine schnelle und spannende Partie mit wechselnden Führungen. Zunächst lagen wir mit drei Toren in Front, dann konterte uns Vechta mehrmals einfach aus und ging so selber mit zwei Treffern in Führung. Das wiederum weckte bei uns erneut den Kampfgeist, denn bis zur Pause konnten wir einen 7:9-Rückstand noch in eine 12:10-Führung umwandeln.
Auch der erste Treffer des zweiten Abschnitts ging an uns, ehe sich die aus unserer Sicht spielentscheidende Szene ereignete. Vechta spielt eine Zweite Welle, bei der eine Spielerin von SFN direkt vor unserer Bank ins Straucheln geriet. Anika Kruthaup hatte den Vorsprung auf die Vechtaer Spielerin bereits fast komplett verkürzt und kam dadurch selber zu Fall. Aber so ist halt der Handball, solche Aktionen passieren jede Woche und in jeder Halle zu Genüge.
Diese Situation entscheiden die ohnehin nicht harmonisch wirkenden Schiedsrichter allerdings mit einer Roten Karte gegen unsere Spielmacherin, obwohl beide Schiedsrichter die Situation nur aus deutlicher Entfernung gesehen haben können. Jedenfalls war unser Team in den folgenden Minuten wie konsterniert und fing sich vier Tore in Folge. Am Ende spielte Vechta das Ding clever und routiniert runter.
Diese bittere Kröte müssen wir jetzt schlucken, werden aber sicher entsprechend gestärkt und mit Wut im Bauch in das nächste Spiel am kommenden Sonntag gehen.Dickes Sonderlob an unsere erst 18jährige Torhüterin Carolin Meyer, die zum Einsatz kam, weil gleich vier Seniorentorhüterinnen krank bzw. verletzt waren. Carolin ist ganz kurzfristig eingestiegen und hatte zuvor lediglich eine Trainingseinheit mit der Mannschaft absolviert. Vier gehaltene 7er und etliche gute Würfe – auf diese Leistung kann Carolin aufbauen. Das wird (hoffentlich) ganz sicher nicht ihr letzter Einsatz bei uns gewesen sein.
Also dann…am Sonntag „auf zur Halle“!!!
Damen Handball Regionsoberliga
„Danke Nappo“ Ausstand unseres Ex
Am vergangenen Wochenende fand der lang angekündigte offizielle Mannschaft Ausstand unseres langjährigen Trainer Michael (Nappo) Niepert statt. Spieltag Gestalter und die Zustimmung des neuen Trainer Gespann machten es möglich.
Unser Ex lud uns als 1.Damenmannschaft der letzten Saison zu einem Wochenend Ausflug in den Grönegaupark Ludwigsee ein.
Nicht ganz komplett, aber zu allen Schandtaten bereit, machten wir uns auf den Weg ins beschauliche Melle. Im Ortsteil Gesmold erwartete uns der Trainer mit Ehefrau Sabine pünktlich zum Sekt Check-in.
Schnell fand man sich in den Unterkünften Adlerhorst, Biberburg oder Bärenhöhle zurecht. Zu unserem Erstaunen hatten diese komfortablen Holzhütten wenig mit dem bekannten Camping zu tun. Ein prall gefüllter Getränke Anhänger sorgte zudem für ein frühes Wohlfühlen.
Mit dem Planwagen ging es durch die botanische Gegend die doch ein wenig an den heimischen Dümmer erinnerte. Die freundliche Kutscherfamilie setze uns in einen der schönsten Biergärten im Osnabrücker Land ab.
Das Nappo diesen Biergarten als seinen Lieblingsplatz (nach der Osterfeiner Sporthalle) lieb gewonnen hat konnten wir nach kurzen aber heftigen Aufenthalt gut nach vollziehen. Dabei versorgte uns der Top Service des Hofes mit einigen bayerischen Urgetränke.
Das Bärenfang nicht jeder Frau Getränk ist, musste wir als Erfahrung mit auf dem Heimweg nehmen. Da fanden Granit, Hobi oder die Olive schon mehr die Zustimmung unseres Teams.
Zurück auf dem Platz konnten wir vor dem gemeinsamen Abendessen noch die Campinghütte von unserem Ex besichtigen und können ihm eine ansprechende Unterkunft bestätigen.
Nach alter Sitte und in Landi´s Sinne gab es ein Schnitzelbüffet. Gut gestärkt ging es ans Lagerfeuer, wo KK und Mandy sich schnell als DJ´s bewährten und professionell auf einander abgestimmt waren. Viele Erinnerungen wurden besprochen und einige Anekdoten kamen zum Vorschein.
Um Mitternacht hatten wir uns auf verschiedener Art und Weise die Nachtruhe verdient.
Am Sonntagmorgen ging es vor der Abreise noch zum Kaderfrühstück in die Platz Gaststätte. Bei Abfahrt hatten gerade die „Rentner“ ein Wiedersehen an gleicher Stelle schnell in Aussicht gestellt. Nicht ohne sportliche Vorgabe auf zahlreiche Siege wurden die Aktiven von Ihrem Ex auf den Heimweg verabschiedet. Im Gegenzug will unser langjähriger Trainer einige Spiele von uns besuchen. Wir alle hoffen auf ein zahlreiches Wiedersehen.
Wir können uns auch hier an dieser Stelle nur noch einmal für den tollen Aufenthalt am Ludwigsee bei Nappo bedanken, es war ein schönes Event.
Bis demnächst
Eure 1.Damen
Saisonauftakt geglückt!
Saisonauftakt geglückt!
1. Damenmannschaft gewinnt gegen HSG Wagenfeld / Wetschen
Mit zweiwöchiger Verspätung durften wir am vergangenen Sonntag auch endlich in die neue Saison starten. Zu Gast hatten wir dabei die neu gegründete Spielgemeinschaft der HSG Wagenfeld / Wetschen. Saisonauftaktspiele gehören nicht immer zu den Saisonhighlights, allerdings sind wir mit dem ersten Auftreten in der Saison 2017/2018 durchaus zufrieden. Die Vorgabe vor Beginn der Partie lautete „Tempospiel in allen Phasen“. Diese Vorgabe wurde gleich zu Beginn gut umgesetzt, allerdings haderten wir ein wenig mit der Zielgenauigkeit. Gleich vier schön herausgespielte Gegenstöße in den ersten 8 Minuten landeten an Pfosten oder Latte, sodass es bis zum 3:3 eine ausgeglichene Startphase zu sehen gab.
Dann allerding gelang uns eine Phase mit gleich 6 Treffern in Folge. Auf diese Führung konnten wir nun beruhigt aufbauen und bis zur Pause eine Führung mit 7 Treffern herausspielen. Diese Führung wurde dann im zweiten Abschnitt stetig bis auf 31:17 ausgebaut, allerdings zu Lasten unserer Konzentration – in den letzten 5 Minuten konnten wir keinen Treffer mehr erzielen, ließen aber noch drei Gegentore zu. Letztendlich dürfen wir aber alle mit diesem 31:20 – Sieg mehr als zufrieden sein.
Wir werden die Zeit bis zum nächsten Spiel gegen Vechta II (Freitag, 29.09. um 20.00 Uhr) nutzen, um weiter an unserem Tempospiel zu feilen. Mal sehen, was uns im nächsten Match erwartet. Das nächste Heimspiel findet dann am Sonntag, 08.10. (14.00 Uhr) statt. Gegner sind die Damen vom TuS Lemförde. Vielleicht können wir dann erneut vor einer so schönen Kulisse wie am Sonntag auflaufen!!
Also, wir sehen uns in der Halle!!!
WJA gewinnt auch das zweite Saisonspiel
Gegen die TSG Burg Gretesch kamen wir am Ende noch zu einem deutlichen 31:23-Sieg. Der Beginn der Partie ließ jedoch sehr zu wünschen übrig. Alles was in der Kabine besprochen worden war, war mit Anpfiff anscheinend wieder aus den Köpfen verbannt. Statt den Ball laufen zu lassen und die Nahtstellen zwischen den Abwehrspielern anzugreifen, wurden die Gegner frontal angelaufen und das 1gegen1 gesucht. Zudem leisteten wir uns unnötige Abspielfehler, die die Gäste zu Tempogegenstößen nutzten. So lagen wir bereits nach fünf Minuten mit 0:4 zurück. Dann zeigten wir zwar in der Offensive eine verbesserte Leistung und erzielten unsere ersten Tore, doch den Abstand konnten wir bis zur 16. Minute (5:9) nicht verringern. Erst nach einem „Weckruf“ in einer Auszeit wurde auch unsere Abwehr besser. Innerhalb von fünf Minuten schafften wir den Ausgleich (10:10), wobei Laura Berens einige Bälle in der Abwehr abfing und vorne gleich drei Tore warf. Bis zum 12:12 konnte sich keine Mannschaft absetzen. Dann allerdings gelang uns durch drei Tore von Julia Lampe die 15:12-Pausenführung. Im zweiten Abschnitt war das Spiel von einigen Nickligkeiten geprägt. Und wieder war eine Auszeit (38. Minute) notwendig, um den Hebel endgültig um zu legen. Von 18:16 setzten wir uns (u.a. durch drei Tore von Jasmin Lorenz) auf 24:18 ab (45. Minute). Danach verwalteten wir das Spiel und gewannen am Ende verdient mit 31:23.
Positiv ist zu sehen, dass in schwierigen Situationen immer wieder andere Spielerinnen Verantwortung übernehmen und wir aufgrund unseres breiten Kaders gegen verschiedene Abwehrsysteme die richtigen Mittel finden können. Weiteres Verbesserungspotenzial gibt es hingegen in der Abwehr und bei den Angriffskonzeptionen.
Tore: Julia Lampe (9/2), Anna Wiehebrink, Laura Berens, Jasmin Lorenz (je 5), Hannah Kalus (4), Elisa Stuntebeck, Melissa Meyer, Antonia Robke (je 1)




